Aktuell
05./06.06.2010 Gemeindewochenende im Credo Wilderswil
Schon in der Anfahrt auf Wilderswil merkten die über 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Gemeindewochenendes, dass zuallermindest in einem Bereich eine gewaltige Steigerung gegenüber der Ausgabe 2008 vorlag. In Sachen Wetter nämlich. Die Sonne blieb der im Credo Wilderswil wohnenden Gruppe Samstag und Sonntag treu, und so waren auch Programmpunkte im Freien uneingeschränkt durchführbar. Nicht zuletzt die 25 anwesenden Kinder waren dafür dankbar. Nach einem Empfang mit Apéro begrüsste das Vorbereitungsteam unter der Leitung von Alois Wick die gutgelaunte Schar samstags um 11 Uhr. Danach wurden die verschiedenen Workshops, die für den Nachmittag geplant waren, vorgestellt. Man konnte sich für eine Bibelarbeit einschreiben, zum Basteln, zum gemeinsamen Singen, zum Minigolf in Interlaken. Zwei attraktive Ausflüge waren der Renner für die Teilnehmer. Zum einen eine Fahrt mit der Zahnradbahn auf die Schynige Platte, zum anderen ein Ausflug mit Wanderung von der Isenfluh aus. Besondere Attraktion war für viele die anschliessende Talfahrt mit dem Monstertrottinett. Für die Kinder gab es unterdessen ein cooles Kinderprogramm. Nach den Workshops sah man lauter zufriedene Gesichter, die einen ein wenig mehr gebräunt oder gerötet als die anderen.
Das Leitungsteam hatte trotz des attraktiven Programms viel Freizeit gelassen, sie wurde von allen genützt. Man konnte gemeinsam Spiele machen, Fussball spielen, die Hüpfburg benützen, Gespräche führen oder einfach ein wenig ausruhen.
Ein weiterer ganz wichtiger Punkt, der im Alltag oft ein wenig vergessen geht, ist, dass unsere Kirchgemeinde zum einen aus zwei Ortschaften besteht und zudem sowohl in Leutwil als auch in Dürrenäsch eine ganze Anzahl Besucher von auswärts an den Gottesdiensten teilnimmt. Auch am Wochenende bereicherten Reinacher, Teufenthaler, Beinwiler, Zetzwiler, Unterkulmer und Seoner die Gruppe. Und so war es selbstverständlich, dass auch viel Zeit genutzt wurde, um einander näher kennenzulernen.
Nach dem Abendessen am Samstag fand unter der Leitung von Showmaster Dani Gottschalk eine selbergemachte TV-Nachrichtenshow rund um das Wochenendthema "Kunterbunt" statt. Schon im Informationsbrief waren alle dazu aufgefordert worden, am Samstagabend in kunterbunter Kleidung zu erscheinen. Was für ein bunter Haufen das war!
Die Teilnehmer wurden in 6 Themengruppen (z. B. Sport, Inland, Humor, Meteo, Kultur) unterteilt und bekamen die Aufgabe, zu ihrem Spezialgebiet einen Beitrag vorzubereiten. Die Herausforderungen bestanden vor allem darin, Ideen zu finden und alle Gruppenteilnehmer inklusive Kinder und Senioren in die Aufführung einzubeziehen. Es wurde viel gelacht, aber auch viel gestaunt über die guten Ideen und über die Begabungen, die viele Leute aufblitzen liessen.
Ganz zum Schluss gab es eine Bühnenpräsentation aller Verkleideten, und eine Jury wählte die drei bestverkleideten aus. Den Wettbewerb gewann Familie Siffert aus Dürrenäsch.
Der Sonntagmorgen war geprägt von einem gemeinsamen Gottesdienst mit Lobpreis und einer Predigt von Pfr. Thomas Hurni über verschiedene Gemeindeausprägungen, einerseits im Neuen Testament, andererseits in der heutigen Zeit. Nach dem Mittagessen fand als Abschluss ein Ballonwettbewerb statt (siehe Foto). Danach trennte man sich wieder. Auch das Gemeindewochenende 2010 ist im Rückblick eine sehr gelungene Veranstaltung. Herzlichen Dank an das Vorbereitungsteam und an das Personal des Credo Wilderswil. Auf ein Neues 2012? Vielleicht auch mit dir/Ihnen?
Ballone in den Himmel
1.6.2010 Neuer Kirchengutsverwalter
An der vergangenen Kirchgemeindeversammlung vom 1. Juni 2010 wurde Kirchengutsverwalter Eugen Pfendsack, der seine Aufgabe während beinahe einem Jahrzehnt hervorragend gemacht hatte, verabschiedet. Präsident Ernst Sager hob die gute Zusammenarbeit und die fachliche Kompetenz Pfendsacks heraus. Nachfolger Eugen Pfendsacks ist Hans Gautschi aus Reinach, ein Mann mit viel Erfahrung und Kompetenz im Bereich Finanzen und Kirche. Die Kirchenpflege freut sich über das Engagement von Herrn Gautschi und wünscht ihm einen guten Start als Kirchengutsverwalter.
21. und 28.03.2010 Konfirmationen
Am Palmsonntag, 28.3. und am vorhergehenden Sonntag, 21.3., fanden die beiden diesjährigen Konfirmationen statt. Das Konfirmandenjahr der 22 Konfirmanden fing mit dem Lager in Arcegno TI an. Nebst Unterrichtsstunden wurden auch die Workshops besucht, zusammen ging man in den Offenen Treff Bunker in Aarau und besuchte das Weisse Kreuz, wo viel Interessantes zum Thema "Mann/Frau" mitgeteilt wurde. Die Themen der beiden Konfirmationen hiessen "No Stress" in Dürrenäsch und "VIP" in Leutwil. Folgende 22 Teenager wurden an den beiden Sonntagen konfirmiert.
Konfirmation im Kirchgemeindehaus Dürrenäsch, 21.3.2010, 10.15 Uhr
Bertschi Livia, Dürrenäsch
Engel Simon, Dürrenäsch
Hartmann Chantal, Dürrenäsch
Helfenstein Noel, Dürrenäsch
Keller Raphael, Dürrenäsch
Reubi Stephanie, Teufenthal
Reusser Jessica, Dürrenäsch
Stauffer Fabienne, Dürrenäsch
Walti Romy, Dürrenäsch
Winkler Ladina, Seon
Konfirmation in der Kirche Leutwil, 28.3.2010, 10.15 Uhr
Baumann Christian, Leutwil
Baumann Daniela, Leutwil
Baumann Milena, Leutwil
Baumann Pascal, Leutwil
Baumann Samira, Leutwil
Gloor Angelina, Leutwil
Gloor Judith, Leutwil
Kaspar Ines, Leutwil
Kaspar Sarah, Leutwil
Scheurer Dominik, Leutwil
Spirgi Lukas, Leutwil
Stenz Annina, Leutwil
14.02.2010 Start zum Sammelprojekt 2010 für die Stiftung Wendepunkt
Am Sonntag, 14. Februar, starten wir mit zwei Gottesdiensten das Sammelprojekt 2010 unserer Kirchgemeinde. Markus Stutz von der Stiftung Wendepunkt wird uns in den beiden Gottesdiensten von Leutwil (9.15 Uhr) und Dürrenäsch (10.15 Uhr) eine Botschaft weitergeben und auch die Stiftung Wendepunkt und das konkrete Projekt, für das wir während ca. einem halben Jahr monatlich in einem Gottesdienst sammeln werden, vorstellen. Nach dem Dürrenäscher Gottesdienst, bei dem auch die Lobpreisgruppe Schiinwärfer mitspielt, sind alle herzlich zu einem Suppenzmittag und gemütlichem Beisammensein eingeladen. Zur näheren Information über die Stiftung Wendepunkt folgen Sie bitte diesem Link.
31.01.2010 Jugendarbeiterin für die Kirchgemeinde
Romina Portner (Mitte) mit den Konfirmandinnen Jessica Reusser (links) und Fabienne Stauffer (rechts)
Die Kirchenpflege darf mit Freude bekanntgeben, dass sie für die ausgeschriebene Jugendarbeiterstelle (50% Gemeinde, 20 % regional) eine kompetente und sympathische Fachkraft gefunden hat. Romina Portner ist 26 Jahre alt, stammt aus dem Zürcher Oberland und wird im Frühsommer 2010 ihre Ausbildung am Theologisch-diakonischen Seminar Aarau (TDS Aarau, www.tdsaarau.ch) abschliessen.
Noch vorher, am 8. Mai dieses Jahres, wird Frau Portner Herrn Lukas Lee heiraten. Das Ehepaar Lee wird in Dürrenäsch zu Hause sein und Frau Lee wird am 16. August 2010 ihre Stelle als Jugendarbeiterin anfangen.
Romina Portner ist keine Unbekannte für einige Leute aus unserer Gemeinde. Sie interessierte sich sehr für unsere Gemeinde, darum war sie auch als Leiterin im Konfirmandenlagerteam dabei (siehe Bild) und besuchte die neue Jugendgruppe GmbH, den Meetingpoint und mit ihrem zukünftigen Gatten zusammen auch unsere Gottesdienste. Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit und wünschen Romina Lee einen guten Start in Dürrenäsch und Leutwil!
13.12.2009 De Stärn vo Bethlehem - Sonntagsschulweihnachtsfeier
De Stärn vo Bethlehem
Die Sonntagsschule der reformierten Kirchgemeinde Leutwil-Dürrenäsch konnte am Sonntag, 13. Dezember viele Zuschauer mit ihrer qualitativ hochstehenden Aufführung des Musicals „De Stärn vo Bethlehem“ von Dagmar und Klaus Heizmann erfreuen.
Intensive Vorbereitung
Wochen, ja Monate vor dem 13. Dezember begann bereits die Vorbereitung. Leiterinnen und Leiter setzten sehr viel Zeit ein, nicht nur an vielen Sonntagmorgen, auch in der Freizeit wurde geplant, Kulissen hergestellt und vieles mehr. Zusammen mit den Kindern ging es dann im Dezember daran, alle Einzelteile zusammenzusetzen und die Aufführung einzuüben. Dazu gab es einige Übungseinheiten. Den Besuchern fiel die hohe Qualität der Aufführungen und die Liebe zum Detail bei Kostümen und Kulissen auf.
Premiere an der Seniorenweihnacht
Die ersten, die in den Genuss der fertigen Aufführung kamen, waren am Samstag, 12. Dezember die Seniorinnen und Senioren aus Leutwil und Dürrenäsch. An der traditionellen Seniorenweihnacht freuten sie sich sehr über die gelungene Aufführung und die Aussagen der biblischen Weihnachtsgeschichte.
Sonntagsschulweihnacht am 13. Dezember
Nun ging es am Sonntag für die Sonntagsschüler um die grösste Herausforderung. Das Kirchgemeindehaus in Dürrenäsch fing sich vor 16 Uhr an zu füllen, natürlich diesmal auch mit vielen Verwandten und Freunden der Sonntagsschüler. Und wie selbstverständlich gelang auch diese Aufführung zur grössten Zufriedenheit fast aller. Von den Kleinsten, die noch nicht einmal den Kindergarten besuchen bis zu den Oberstufenschülerinnen füllten alle ihre kleinen und grossen Rollen aus. Da konnte man den bösartigen Herodes erleben, der mit all seinen Dienern im Thronsaal herrschte. Und die Sterndeuter, die sich mit viel Fachkenntnis um den Stern von Bethlehem kümmerten und den kleinen Jesus besuchten. Maria und Josef waren liebevolle Eltern und gute Gastgeber. Zwischen den einzelnen Szenen lasen Sonntagsschülerinnen und –schüler Texte und es wurden Lieder gesungen.
Freude und Vorfreude
Die grosse Freude der Kinder war gut zu merken. Ein riesiger Applaus zum Schluss war die Belohnung des begeisterten Publikums. Die Sonntagsschulweihnachtsfeier leitete auch bereits die Vorfreude der Kinder auf Weihnachten ein. Und bestimmt auch die Vorfreude der Zuschauer auf die nächste Sonntagsschulweihnacht 2011. (RH)
14.11.2009 Missionsbazar der ref. Kirchgemeinde Leutwil-Dürrenäsch
Mitenand und fürenand
Missionsbazar der ref. Kirchgemeinde Leutwil-Dürrenäsch
Erst zum zweitenmal fand am Samstag, 21. November der traditionelle Missionsbazar der reformierten Kirchgemeinde Leutwil-Dürrenäsch in der Mehrzweckhalle Leutwil statt. Auch die Ausgabe 2009 war er ein voller Erfolg.
Essen aller Art
Bereits vor 11 Uhr morgens trafen die ersten Besucher ein, es schien, als wollten viele nicht warten, bis es endlich losging. Sie wurden von wunderbar gedeckten Tischen, einer reichhaltigen Auslage an den Ständen und angenehmen Gerüchen aus der Küche erwartet. Wer fürs Essen und Trinken an den Bazar gekommen war, kam voll auf seine Kosten. Nebst einem exzellenten Menue (Kartoffelstock mit Geschnetzeltem) gab es allerhand Desserts zu kaufen, und auch die Jungschar Leutwil-Dürrenäsch trug mit ihren Hamburgern und Berlinern zum leiblichen Wohl bei. Wer noch nicht genug hatte, konnte sich auch noch leckere Brote und Zöpfe kaufen.
Verkaufsstände mit aktuellen Produkten
Wer das Foyer der Mehrzweckhalle betrat, wurde weihnachtlich berührt. In vielen Arbeitsstunden hatte eine Gruppe von Werkfrauen Weihnachtsgestecke und Adventskränze aller Art hergestellt, daneben konnte man weitere schöne Weihnachtsutensilien kaufen. Auch im Foyer konnte man sich mit Büchern und Kalendern eindecken, das neue Jahr ist ja schon nahe. In der Mehrzweckhalle waren alle Verkaufsstände sorgsam auf der Bühne angeordnet. Wunderbarer Schmuck, Stoffprodukte, Karten, Spiele und weitere Qualitätsprodukte präsentierten sich dem Besucher. Veraltete oder verstaubte Ware fand man da wahrlich nicht.
Kinderprogramm
Kinder sind am Missionsbazar herzlich willkommen. Beim Glückspäckli fischen freuten sie sich über einen guten Fang. Im Untergeschoss wurde am Nachmittag ein Kinderkino mit drei spannenden Filmen und Popcorn angeboten. Gebastelt wurde auch eifrig, die Sterne und Armbänder waren ein Hit. Um die kleineren Kinder kümmerten sich liebe Helfer im Kinderhort.
Erlös an drei Missionsprojekte
Auch in diesem Jahr geht der Erlös des Missionsbazars und die Kollekte der beiden Missionsgottesdienste wiederum an drei ausgewählte Missionsprojekte im Ausland.
Die Mission 21 fördert zusammen mit zwei Partnerkirchen die Bildung von Jugendlichen in Tansania. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung dieses Landes sind unter 18 Jahren alt und sollen die Möglichkeit haben, Berufe zu erlernen, um Selbständigkeit zu erlangen.
Das Kinderhilfswerk SELAM ist seit vielen Jahren für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in Äthiopien da. Ein besonderes Projekt kümmert sich um die Bildung von Waisenkindern, die im Waisenheim von Hauseltern betreut werden.
Das dritte Projekt wurde von Therese und Roland Aeschimann aus Dürrenäsch ins Leben gerufen. Die ärmsten Kinder in Cahul, Moldawien, bekommen in der Kinderkantine ein warmes Mittagessen. Betreuer spielen und singen mit den Kindern und erzählen ihnen biblische Geschichten.
Nach dem Bazar ist vor dem Bazar…
Dieses Prinzip gilt für zahlreiche Helfer. Schon bald wird man die Werkfrauen und andere wieder an der Arbeit sehen, um neue Produkte für den Missionsbazar 2010 zu entwerfen. Die grosse Besucherschar belohnte den grossen ganzjährigen Einsatz. Ganz herzlichen Dank an alle, die zum Gelingen des Missionsbazars beitrugen, und auf ein Neues 2010. Dann wieder im Kirchgemeindehaus Dürrenäsch, mit neuem Elan! (Roland Hämmerle)
23.10.2009 Konfirmandenlager der ref. Kirchgemeinde Leutwil-Dürrenäsch
Vom 3. bis zum 10. Oktober verbrachten 22 Konfirmandinnen und Konfirmanden und 6 Leiter eine geniale Konfirmanden- lagerwoche im Campo Pestalozzi in Arcegno TI. Leib, Seele und Geist sollten gefördert werden in dieser gemeinschaftlichen Woche im Süden.
Gutgelaunt fuhr die Schar am Samstag mit zwei Kleinbussen und einem Privatauto ohne Stau in das obligate Schönwettergebiet Tessin. In Arcegno im Campo Pestalozzi angekommen, galt es erst einmal die Zimmer zu beziehen und danach mittels eines Orientierungslaufes das Gelände des Campo besser kennenzulernen. Mit einem Kennenlernspiel, einer Einführung in die Bergpredigt und der ersten Annäherung in Kleingruppen wurde der erste Tag abgeschlossen.
Sport ist Trumpf!
Zu einem ganzheitlichen Menschen gehören Körper, Seele und Geist. Über mangelnde körperliche Betätigung konnte sich kaum jemand in dieser Woche beschweren. Am Sonntag stand eine Wanderung auf dem
Programm. Per Kleinbus fuhr man zum Start- und Zielort Corcapolo im Centovalli. Von dort ging es hinunter bis zum Fluss Melezza, über die Hängebrücke bis ins malerische Dorf Rasa, nach der
Mittagsrast weiter via Monti, Termine und Dorca wieder hinunter zur Brücke und hoch zum Ausgangspunkt. Eine anstrengende Wanderung, die jedoch das Gemeinschaftsgefühl förderte und in einer
wunderbaren Landschaft stattfand.
Auch im Campo selber gab es einige Möglichkeiten, den Körper fit zu halten. Ein Tartanplatz und ein etwas ungepflegter Rasenplatz boten sich für Basketball und Hockey bzw. für Fussball an. Am
Dienstag gab es sogar eine Lernlektion in Intercrosse, einer neuen Trendsportart. Fussball blieb allerdings, auch dank der vielen Mädchen, die Sportart Nummer eins im Lager. Ein paar Jungs,
inklusive der beiden männlichen Leiter, setzten diesem Volkssport dann allerdings noch die Krone auf, indem sie sich ihm am Freitag bei strömendem Regen zwei Stunden auf dem Tartanplatz widmeten.
Die obligatorische heisse Dusche folgte.
Wer findet Mr. X?
Ein beliebtes Spiel ist das „Mr. X“-Spiel in Locarno. Am Montag ging es darum, in einem eingegrenzten Quadrat in der Stadt mittels Hinweisen den Mr. X zu finden. Dieser wurde von einem Gast
verkörpert und wurde nach etwas mehr als einer Stunde gefunden. Nach dem gemeinsamen Mittagessen genossen die Konfirmanden und Leiter in Gruppen die Einkaufsstrassen der Stadt Locarno. Um
Einkaufsstrassen ging es quasi auch am Mittwoch. An diesem Tag findet der berühmte Markt im italienischen Luino statt, dessen Besuch in keinem Konfirmandenlager fehlen darf (aus der Sicht der
Konfirmanden jedenfalls). Und zu guter Letzt führte ein Ausflug die Gruppe am Donnerstag noch einmal nach Locarno, in die Raubvogelschau „Falconeria“. Die Geschmeidigkeit und Geschicklichkeit der
verschiedenen Vögel zu erleben, war für alle ein eindrückliches Erlebnis.
Von Schmuck, Quarkmasken und Gebet…
Was wohl diese drei unterschiedlichen Dinge verbindet? Alles wurde einmal in der Woche als Workshop angeboten. Am Freitag waren es die praktischen Workshops, die die Konfirmanden besuchen
konnten. Angeboten wurden Schmuckherstellung mit edlen Materialien, das kreative Einbinden einer Bibel mit einem Umschlag und die Produktion von Gipsmodellen von Gesicht und Händen. Am Tag zuvor
war ein Wellnessmorgen angesagt. Wahlweise konnte man Gesichtsmasken mit verschiedenen Produkten auflegen (Quark, Honig usw.) oder sich über das Thema Ernährung und Gesundheit informieren lassen.
Angefangen hatten die Wahlprogramm allerdings am Dienstag mit den geistlichen Themen. Da ging es um Fragen zum Glauben und zur Bibel, um das Gebet und darum, wie man die Zeit mit Gott kreativ
gestalten kann.
Bergpredigt als geistlicher Leitfaden im Lager
In der Bergpredigt teilte Jesus seinen Zuhörern die Grundlagen seines Evangeliums mit. Die Lagerleitung hatte das Ziel, diese Grundlage den Konfirmandinnen und Konfirmanden mitzugeben. Themen wie
Gebet, Sorgen und Schätzesammeln oder Feindesliebe wurden in einem abwechslungsreich gestalteten Programm angesprochen und anschliessend in den Kleingruppen vertieft. Höhepunkt der
Konfirmandenlagerwoche war das Gleichnis Jesu vom schmalen und breiten Weg. Des weiteren gehörte auch der Film „The Climb“ zum geistlichen Programm.
Überzeugende Gemeinschaft
Alle Programmpunkte waren gemeinschaftsverbindend, und so wuchs die Truppe von Konfirmandinnen und Konfirmanden und Leitern, von Aargauern und Zürchern, von Leutwilern und Dürrenäscher,
allmählich zu einer starken Einheit zusammen. Mitverantwortlich für die Stärkung war auch das Küchenduo, das jeden Tag Köstlichkeiten auf den Tisch zauberte. Und nun? Eine schöne Woche, über die
im Facebook geschwärmt wird, und das war’s? Nein, die Gemeinschaft soll weitergehen, geplant ist eine Jugendgruppe, die mit dem Lagertreff am Freitag, 23. Oktober im Kirchgemeindehaus Dürrenäsch
starten soll. Eingeladen sind nebst den aktuellen Konfirmanden auch bereits Konfirmierte und andere Interessierte, sodass in Dürrenäsch und Leutwil noch lange gesungen wird: „So sehn Sieger aus,
schallalallala!".
Roland Hämmerle
07.08.2009 Fotos Meetingpoint Aktivitäten 2009
07.12.2008 Einführung von reformiert. und neuer Chelezedu
Ab 2009 müssen alle Kirchgemeinden gemäss der Entscheidung des Kirchenparlaments die neue Kirchenzeitung reformiert. anbieten. Die Mitteilungen der Kirchgemeinde finden Sie künftig auf einem Einlageblatt zu reformiert..
reformiert. kann anders als der Chelezedu nicht mehr allen Haushaltungen zugestellt werden. Deshalb bitten wir alle nichtreformierten Haushalte, die unsere Informationen auch forthin möchten, dies beim Sekretariat entweder telefonisch, 062 767 60 92, oder per E-Mail zu melden. Wir stellen Ihnen das Gemeindeeinlageblatt gern persönlich zu.
Am Anfang kann es Pannen geben. Bitte melden Sie sich ebenfalls beim Sekretariat, falls Sie reformiert. erhalten sollten, aber bis Ende Dezember nichts in Ihrem Briefkasten finden.
Wer reformiert. zugestellt erhält, aber lieber nicht möchte, melde sich bitte ebenfalls beim Sekretariat (nicht bei der Druckerei!) zur Abbestellung von reformiert. Das Gemeindeeinlageblatt kann
in diesem Fall ebenfalls separat beim Sekretariat bestellt werden oder auf der Website oder in Kirche oder Kirchgemeindehaus, wo es jeweils aufliegen wird, bezogen werden.
Ganz herzlichen Dank für Ihr Interesse, das Sie dem Chelezedu immer entgegengebracht haben. Die neue Form des Einlageblattes wird etwas gewöhnungsbedürftig sein, aber Ihnen bestimmt auch gute
Dienste tun.
Thomas Hurni
20.10.2008 Konfirmandenlager der ref. Kirchgemeinde Leutwil-Dürrenäsch
Gute Gemeinschaft erlebt
Gut gelaunt trafen sich am Morgen des 4. Oktobers 15 Konfirmandinnen und Konfirmanden und 7 Leiter (Organisationsteam und Küche) vor dem Kirchgemeindehaus Dürrenäsch, um miteinander ein gutes
Konflager im Tessin zu erleben. Besonders optimistisch, was das Wetter angeht, zeigte sich Hauptleiter Roland Hämmerle, der bei bescheidenen Temperaturen in kurzen Hosen und T-Shirt erschien.
Mit Kleinbus und Anhänger sowie Privatautos ging es dann los, unter dem Motto „im Frühstau zum Gotthard wir fahrn, fallera!“. Die gute Laune liess man sich allerdings nicht verderben, und das Licht am Ende des Gotthardtunnels zeigte, dass die Kleider des Hauptleiters durchaus dem Tessiner Wetter angepasst waren. Sonnenschein begleitete die Gruppe die ganze Woche über.
Outdoorprogramme
Diverse Outdoorprogramme wurden im Campo Pestalozzi in Arcegno und in der Umgebung, wo das Konflager stattfand, während der Woche durchgeführt. Nach einem Foto-OL am Samstag, wo man das Gelände
des Campos erkundete, fuhr man am Sonntag nach Verdasio im Centovalli und von dort mit der Luftseilbahn ins schöne Dörfchen Rasa. Die Wanderung führte die 22 zur Hängebrücke über der Melezza nahe
Corcapolo. Dort gab es eine grössere Pause, wo man die Sonne und die Melezza geniessen konnte. Höhepunkt des Tages war das Abseilen von der 16 Meter hohen Hängebrücke. Ein Grossteil der
Konfirmandinnen und Konfirmanden und der Leiter nahmen das Wagnis auf sich und seilten sich, gut gesichert, von der Brücke ab. Einige fanden derartigen Gefallen daran, dass sie ein zweites Mal
hinunterglitten. Via Corcapolo führte der Weg dann wieder ins Campo. Sport war einige Male angesagt in dieser Woche, ein Tartan- und ein Rasenplatz boten die Möglichkeiten zum Volleyball,
Fussball, Hockey, Basketball oder vielen verschiedenen Spielen. Am Montag fuhr man gemeinsam nach Locarno, um dort ein Mr. X-Game durchzuführen, wo eine Verdächtige durch die Konfirmandengruppen
in der Stadt gefunden werden musste. Nachdem die Verdächtige gefasst worden war, verpflegte man sich gemeinsam am See. Gut gestärkt wurden die Konfirmandinnen und Konfirmanden zum Sightseeing und
Shoppen in die Stadt entlassen.
Markt von Luino und Falconeria
Traditionell mittwochs ging es auf die andere Seite des Lago Maggiore, wo der Markt von Luino stattfindet. Und an diesem Mittwoch regnete es sehr stark (das einzige Mal). Für einen Markt nicht so
schlimm, die Verkäufer sind trotzdem dort und bieten ihre Ware an. Viel mehr auf schönes Wetter angewiesen war man am Donnerstag beim Besuch der Raubvogelschau „Falconeria“ in Locarno. Eulen,
Adler und Falken zeigten ihre Künste in absoluter Publikumsnähe. Dem einen oder anderen gelang auch ein schöner Schnappschuss.
Workshops im Campo
Dreimal wurde in der Konflagerwoche vom Leiterteam aus ein Wahlprogramm angeboten. Einmal ging es um Gesundheit und Wellness. Eine Leiterin erklärte, worauf bei einer Massage geachtet werden
muss, eine andere stellte verschiedene Gesichtsmasken vor, und bei einem Leiter konnte man sich über gesundheitliche Aspekte informieren. Beim zweiten Wahlprogramm konnte man z. B. Schmuck
basteln, spannende Fotos machen oder seine Bibel schön einfassen. Der dritte Workshop war Fragen des Glaubens gewidmet.
Die Bergpredigt als Hauptthema
Selbstverständlich ist ein Konfirmandenlager nicht nur ein Lager mit sportlichen, spielerischen oder vergnüglichen Aspekten. Das geistliche Hauptthema, auf das man jeden Tag zurückkam, war die
Bergpredigt von Jesus (Matthäus Kapitel 5 bis 7). Nach einer kurzen Einleitung am ersten Tag durfte die Gruppe auf der Wanderung in Rasa einen ersten Input eines Leiters hören, in eindrücklicher
Bergumgebung, jeder konnte sich danach unter Bergpredigt etwas vorstellen. In der Folge waren die Abende für weitere Inputs der Leiter zu Themen wie „Gebet“, „Sich Sorgen machen“ oder „der
schmale und breite Weg“ reserviert. Leiter erzählten von den biblischen Zusammenhängen und aus ihrem eigenen Leben. Zusammen singen gehörte jeweils zum Programm dazu. Jeden Abend traf man sich
auch in drei Kleingruppen zum Vertiefen des Gehörten, zum Nachfragen und Diskutieren. Diese Zeiten waren sehr wertvoll.
Fazit
Abgerundet wurde die Woche durch ein Galadiner, wo sich die Leiter als Servicepersonal zur Verfügung stellten, und danach durch einen lustigen bunten Abend mit vielen Beiträgen. Nach einer sehr
schönen Woche trafen alle am 11. Oktober wieder in Dürrenäsch ein, müde, glücklich und gut genährt. Leiterinnen und Leiter wie Konfirmandinnen und Konfirmanden werden dieses Konflager in guter
Erinnerung behalten. Roland Hämmerle
06.06.2008 Gemeindewochenende
Schon seit längerem schwirrte der Gedanke eines Gemeindewochenendes in den Köpfen einiger Leute herum. Zuletzt hatte es so etwas im Blaukreuzheim in Weggis im Jahr 2000 gegeben. Ein
Vorbereitungsteam kümmerte sich um alles Organisatorische, und schon bald meldeten sich Junge und Alte an. Als im Sekretariat die erste Liste herauskam, war der jüngste Wochenendteilnehmer noch
nicht einmal auf der Welt. 98 Personen nahmen schlussendlich an diesem schönen Gemeindewochenende im Hotel Credo in Wilderswil teil, im Alter zwischen einem Monat und 85 Jahren.
Nach der Ankunft am späteren Samstagmorgen, dem Zimmerbezug, dem Einleben und dem gemeinsamen Mittagessen standen am Nachmittag einige Workshops auf dem Programm. Von leichtem Wandern über eine
anstrengendere Tour via Basteln, einer Rodelbahn, einem Seilpark bis hin zu einem geistlichen Workshop zum Thema Prophetie war für alle etwas dabei. Nach dem Abendessen stellte Quizmaster Thomas
Hurni verschiedenen Gruppen leichtere und schwerere Quizfragen.
Nach dem Morgenessen am Sonntag feierte die Gruppe einen Gottesdienst, und nach dem anschliessenden Mittagessen war bereits wieder Zeit für den Abschied.
Neben allem organisierten Programm blieb viel Zeit zum Kennenlernen, Reden und Lachen. Auch für die Kinder war mit dem Spielplatz, der Hüpfburg und anderen Aktivitäten sehr gut gesorgt.
Das Wochenende wird wohl allen in guter Erinnerung bleiben, und es bleibt zu hoffen, dass nicht wieder acht Jahre bis zum nächsten Anlass in dieser Art vergehen werden. Ein herzlicher Dank geht
vor allem an das Organisationsteam.
Roland Hämmerle